Heilpflanzenlexikon

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Thomas Brendler, Joerg Gruenwald, Christof Jaenicke

Raps

Die Steckrübe war vor allem in Norditalien eine einfache Nahrung. Sie wurde auch als Viehfutter angebaut. Die Wurzel hat eine schwach reizende Wirkung und wird als Brustmittel verwendet. Der Samen liefert außerdem ein gutes Öl, das als harntreibend gilt. Weitere Verwendung findet Raps als Margarine und Fett, als Brennmittel und als Ersatz für Olivenöl in pharmazeutischen Salben und Ölen.
Wissenschaftlicher Name: Brassica napus L.
Charakteristik
Die Pflanze kommt in Europa, Nordafrika und Amerika vor. Sie blüht von April bis September und wird danach bis November geerntet. Medizinisch als Heilpflanze verwendet wird Raps heute nicht mehr.
Anwendungsbereiche
keine Indikationen
Dosierung
keine Angaben
Wirkung und Nebenwirkungen
Rapsöl kann bei langer Einnahme höherer Dosen den Herzmuskel angreifen. Risiken der bestimmungsgemäßen Anwendung therapeutischer Dosen der Droge sind nicht bekannt. Die Droge wird als Grundlage für Salben und Seifen verwendet.
Anwendung in Lebensmitteln
Rapsöl kommt in der Küche als Speiseöl zum Einsatz.
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